November 2011: Nachhaltigkeit als Aufsichtsrats-Aufgabe

 

Beitrag von Sabine Braun beim FEA-Treffen in Düsseldorf

 

» Mehr dazu ...

Über uns   |   Leistungen   |   Service   |   Kunden   |   Netzwerk

 

Aktuelle Nachrichten von uns sowie aus unserem Netzwerk:

 

 


 

November 2011: Nachhaltigkeit als Aufsichtsrats-Aufgabe

 

Am 14. November fand in Düsseldorf das erste Regionaltreffen der noch jungen Financial Experts Association (FEA) e.V. statt. Das Kompetenz- und Expertennetzwerk hat das Ziel die Professionalisierung, Unabhängigkeit und Qualifikation von Aufsichtsräten und Beiräten zu fördern. Für den Erfahrungsaustausch war akzente-Geschäftsführerin Sabine Braun eingeladen, einen Input zum Thema „Nachhaltigkeit als Aufgabe des Aufsichtsrats“ zu geben. Die Diskussion bestätigte die Brisanz und Aktualität dieses Themas. Denn, wie ein Teilnehmer treffend anmerkte, waren es in der öffentlichen Wahrnehmung zunächst die Manager, die moralisch versagt hatten – Stichwort „Nieten in Nadelstreifen“ –, dann bekamen die Wirtschaftsprüfer den „schwarzen Peter“ und nun sollen die Aufsichtsräte jene sein, die es richten. Nach der Finanzkrise hat der Gesetzgeber deren Überwachungspflichten konkretisiert und sie damit stärker in die Verantwortung für das langfristige Unternehmenswohl genommen.

 

FEA Beitrag „Nachhaltigkeit als Aufgabe des Aufsichtsrats“ (PDF, 4 S., 48 kB)

 


 

Workshop sustainable accounting

Oktober 2011: Workshop „Sustainable Accounting“

 

Am 5. Oktober hatten akzente und sustainable zum Workshop „Sustainable Accounting“ eingeladen. Im Kreis von 20 Experten –  darunter als Impulsgeber Caspar von Blomberg (CDP), Dieter Horst (PwC) und Dr. Astrid Zwick (Munich Re) – wurden die wachsenden Transparenzanforderungen an Unternehmen diskutiert und bewertet.

 

Das Szenario „Radical Transparency“ lässt sich heute bereits nachvollziehen. Steigende Erwartungen von Finanzmärkten und Stakeholdern führten zum Carbon Disclosure Project, zu webbasierten Entwicklungen wie Barcoo und Good Guide und zu Unternehmensaktivitäten wie Pumas Umweltkostenrechnung oder Rewes Produktsiegel „Blue Planet“.

 

Auch beim Financial Reporting gibt es eine Erwartungslücke. Wie ist das erst bei Nachhaltigkeitsthemen? Denn die Anforderungen nehmen zu bezüglich:

  • Scope (Produktion, Supply Chain, Nutzerseite),
  • Breite (Financial, Non-Financial, Net Society Value) und
  • Tiefe (Belastbarkeit und Verifizierung der Daten).

Kann man alle Erwartungen in der Breite und Tiefe erfüllen? Klafft die Erwartungslücke nicht zwangsläufig immer weiter auf?

 

Beispiel Carbon Accounting

 

Klimadaten sind geschäftsrelevant. Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist vom Kapitalmarkt getrieben. Mit seinen Fragen befähigt es Unternehmen, sich mit dem Thema Klimawandel auseinanderzusetzen. Denn Materialität wird oft erst dann erkannt, wenn man sich damit beschäftigt hat. Ob aber echte Vergleichbarkeit geschaffen wird, ist fraglich. Und ob es die Investoren tatsächlich interessiert, ebenso. Dennoch: CDP ist ein wichtiger Treiber für die aus Risikoaspekten notwendige Aufmerksamkeit. Und: „Dass ein Reportingframework besteht, hat Unternehmen oft erst in die Lage versetzt, ihr Geschäft mit seinen vielfältigen Implikationen zu verstehen und dann auch zu steuern.“

 

Beispiel Integrated Reporting

 

Die vielbeschworene Freiwilligkeit der Nachhaltigkeitsberichterstattung ist schon heute eine „Schein“freiwilligkeit. Das „Integrated Reporting“ ist möglicherweise ein Schritt mehr in die Uniformität. Integrated Reporting heißt – jenseits der dafür nötigen frühen Bereitstellung von belastbaren Nachhaltigkeitskennzahlen – die Verknüpfung von Geschäfts- und Nachhaltigkeitsaspekten im Blick auf die Zukunft Der Finanzmarkt will wissen, wonach das Unternehmen gesteuert wird. Unternehmen müssen sich deshalb Gedanken machen, was einzelne GRI-Indikatoren tatsächlich über ihren Geschäftserfolg aussagen. Leider haben Analysten und Investoren mit Non-Financial-Aspekten bis heute ihre Schwierigkeiten und so wird es noch eine Weile dauern, bis der Finanzmarkt tatsächlich zum Treiber wird.

 

Fazit

 

Wir befinden uns noch in einer Lernphase, in der vieles ausprobiert wird. Zentrales Thema aber wird die Tiefe und die Belastbarkeit der Daten – nicht allein für die Außendarstellung, sondern vielmehr aus einem vitalen Eigeninteresse der Unternehmen an steuerungsrelevanten Aussagen heraus: „Will man wirklich mit den Daten arbeiten, müssen sie auch stimmen“. Dass für einen integrierten Bericht bzw. einen belastbaren Nachhaltigkeitsbericht das Sustainable Accounting beim Finanz- und Rechnungswesen eingegliedert werden müsste, war in diesem Zusammenhang eine einleuchtende These, der dennoch von den meisten Teilnehmern widersprochen wurde.

 

Wer wird‘s richten? Sicher nicht der Gesetzgeber, sondern der Wettbewerb. Eigene Ansätze (z.B. auch branchenbezogen) sind wichtig und berechtigt. Reporting ist kein „notwendiges Übel“. Es wirft – auch anhand seiner Frameworks wie GRI – wichtige Fragen auf, die in einer bestimmten Struktur und regelmäßig zu beantworten sind. Wichtig ist jedoch, dass auf Dauer die richtigen Fragen gestellt werden (und nicht nur immer mehr Fragen aufgeworfen werden).

 

Die Schere zwischen Stakeholdererwartungen und dem, was Unternehmen leisten können, wird zwar tendenziell weiter aufklaffen, sich teilweise aber auch wieder verringern. Momentan stehen wir diesbezüglich wohl auf der Höhe der disparaten Entwicklung. Daher lässt auch die Klage, zu viel Zeit mit Reporting statt Management zu verbringen, etwas nach. Dafür steigt das Bewusstsein, die Breite, Tiefe und den Scope des Sustainable Accounting bzw. des Nachhaltigkeitsreportings aktiver und selektiver steuern zu müssen. Sprich, die Materialität von Themen sowie von Anforderungen zu prüfen und zu bestimmen.

 

 Top

 


Seminar „Klimaschutzstrategien für die Praxis

Mai 2011: Seminar „Klimaschutzstrategien für die Praxis“

 

Was bedeutet Klimaschutz im Unternehmen, welche Bereiche betrifft er besonders? Dazu veranstaltete sustainable am 19./20. Mai 2011 in Zusammenarbeit mit der Umwelt-akademie Fresenius ein interaktives Seminar. Es belegte deutlich, dass betriebliche Klimastrategien ein zunehmend relevanter Baustein einer verantwortungsvollen Unternehmungsführung und damit eine Schlüsselkompetenz von Unternehmen sind. Insbesondere die Phasen der Gruppenarbeit nutzten die Teilnehmer zum intensiven Austausch mit Experten aus der Industrie über die optimale Verknüpfung von Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz.

 

Vertreter der HypoVereinsbank AG, der MAN SE und der Siemens AG berichteten von ihren Erfahrungen bei der Entwicklung von Klima- und CR-Strategien in ihren Unternehmen. Die Zusammensetzung der Teilnehmer aus so unterschiedlichen Branchen wie Finanzen, Chemie, Lebensmittel, Mineralöl, Pharma und Automatisierungstechnik unterstützte die lebhafte Diskussionen über Chancen und Risiken des Klimawandels und vermittelte Denkanstöße.

 

Vortrag „Product Carbon Footprint” (pdf, 4,8 MB)

 

 Top

 


April 2011: Praxisorientierte CR-Ausbildung

 

Immer öfter erreichen uns Anfragen, wie sich rasch und zuverlässig ein Querschnitt des CR-Wissens aneignen lasse. Dieser Bedarf wächst nicht nur in den Unternehmen, sondern auch bei Stakeholdern. akzente steht für die Vermittlung von Themen und Know-how gerne bereit und hat am 24. März 2010 einen Teil des Intensivkurses „CR-Management für Praktiker” an der Universität Bayreuth mitgestaltet. Nach Abschluss des fünftägigen Kurses erhalten die Teilnehmer das Zertifikat „Corporate Responsibility Manager (Universität Bayreuth)”. Der Kurs wird von der Universität und der Campus Akademie in Kooperation mit der Beratungsgesellschaft concern ausgerichtet.

 

Mit den Themen „Ratings, Audits & Reporting” sowie „Kommunikation & Dialog” konnte akzente den Teilnehmern des Kurses wichtiges Basiswissen vermitteln. Für viele war der Einblick in die Vielzahl der Ratings und deren Anforderungen sowie den Umgang mit den Leitlinien der Global Reporting Initiative besonders wertvoll. Kontrovers diskutiert wurde bei den Themen Stakeholderdialog und Kommunikation. Den Druck den Stakeholder ausüben können, war für einige Teilnehmer bereits erlebte Realität. Und so stand unter anderem auch die Legitimation von NGO im Mittelpunkt der Diskussion. Dass der Dialog mit Stakeholdern ein wichtiges Frühwarnsystem darstellt und auch Impulse vermitteln kann, war zwar unbestritten. Aber die Notwendigkeit, sich unterschiedlichen beziehungsweise noch nicht formalisierten Anforderungen zu öffnen und dadurch selbst zu lernen, ist noch ein breites „Lernfeld”. Und gleichzeitig ein besonders wichtiges. Denn Social Media werden noch mehr Anforderungen und Kritik in die Unternehmen hineintragen und eine offenere Kommunikation erzwingen.

 


Januar 2011: Studentische Ethik-Konferenz an der Frankfurt School of Finance & Management

 

Am 14. Januar trafen sich bei der Podiumsdiskussion Prof. Dr. Hardy Bouillon, Dr. Joachim Fetzer, Dr. Sven Remer und akzente-Geschäftsführerin Sabine Braun zur Diskussion ethischer Fragen und der Ausbildung dafür. Moderiert wurde die Diskussion von Prof. Dr. Reinhard Zintl. Thema war „Unternehmensethik an der Uni: Unsinn oder unabdinglich?“ Mit dem – in Folge der Wirtschaftskrise – von der Harvard Business School initiierten Manager-Eid oder den Principles for Responsible Management Education hat die Ausbildung von Führungskräften neue Aufmerksamkeit erhalten. Kurse, die in Unternehmensethik schulen, sind „en vogue“.

 

Sabine Braun drückte eine klare Haltung aus: Wirtschaftsethik als Lehre über Werte und Normen ist kein Unsinn, sollte aber nur ein ergänzendes Studienfach sein, das vor allem der Vermittlung von gesamtgesellschaftlichen Zusammenhängen dient. Fragwürdig wird es, wenn dadurch moralische Wertungen impliziert werden. Lehre muss wertfrei sein und bleiben und soll gerade durch die Offenheit des Denkens zu eigenen, belastbaren Werturteilen befähigen. Und schließlich: Warum sollte einer allein alles wissen? Ob an Universitäten oder in der Wirtschaft: Für eine zukunftsorientierte Diskussion mit Reibungen und Ergebnissen ist die Beteiligung mehrerer Disziplinen entscheidend, also von Wirtschafts- und Politikwissenschaftlern, Soziologen, Historikern etc.

 

Bei der Podiumsdiskussion zeigte sich der Unterschied zwischen jenen, die über das ethische Verhalten in der Wirtschaft reflektieren und sich damit immer im Spannungsfeld zwischen Gemein- und Eigennutzen bewegen, und jenen, die Nachhaltigkeit als „das“ inzwischen gesetzte normative Leitbild begreifen. Für letzteres stand Sabine Braun, die damit, so ein Teilnehmer, eine zusammenhängendere und schlüssigere Vorstellung zukunftsorientierten oder nur normativen Werten folgenden Handelns entworfen hat als die beteiligten Wirtschaftsethiker.

 

Ethik-Konferenz an der Frankfurt School of Finance & Management

 


November 2010: Workshop zum Product Carbon Footprint

 

Am 4. November führten akzente und sustainable gemeinsam mit der IHK für München und Oberbayern ein Seminar zum Thema „PCF – Nutzung, Berechnung, Kommunikation” durch, um „Schwellenängste” zu nehmen und im Umgang mit dem Thema zu befähigen. Referenten von Danone Deutschland und Eos berichteten von den praktischen Erfahrungen in ihren Unternehmen und den strategischen Auswirkungen der Ergebnisse. Die 20 Teilnehmer kamen aus unterschiedlichsten Branchen wie Automobil, Elektro, Versicherungen und Lebensmittel. Ihr Hintergrundwissen reichte vom „Hörensagen” bis zu langjähriger Erfahrung.

 

Entsprechend angeregt verlief die Diskussion, die zu Beginn durch den Wunsch nach einer verbindlichen Norm geprägt war. Im Verlauf wurde immer deutlicher, dass für die Kommunikation ein absoluter Wert nicht ausschlaggebend ist und sich die strategische Implikation für die Unternehmen erst durch die Erfahrung und im Prozess ergibt. Viele der Teilnehmer waren sich am Ende des Tages einig, dass eine Erhebung des PCF ein sinnvoller Einstieg sein kann, um sich mit dem Thema Klima im Unternehmen auseinanderzusetzen.

 

 Top

 


Oktober 2010: Roadshow mit EquityStory AG

 

München, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg waren die Stationen der diesjährigen, Anfang Oktober stattfindenden Roadshow von EquityStory AG/DGAP mbH, dem deutschen Marktführer für Investor Online Relations. Erstmals mit dabei war akzente kommunikation und beratung gmbh, in Sachen Nachhaltigkeitsreporting ebenfalls Marktführer in Deutschland. Warum?

 

Gemeinsam mit EquityStory hat akzente ein neues Angebot entwickelt: Sustainabilty Factsheets für Einsteiger und Fortgeschrittene. Diese knappen standardisierten Factsheets sollen Analysten und Investoren zentrale Nachhaltigkeitsinformationen rascher zugänglich machen. Ansprechen sollen sie aber auch all jene, die keine umfangreichen Berichte lesen mögen, beispielsweise Kunden, die gleichwohl auf Nachhaltigkeitsinformationen von ihren Zulieferern immer größeren Wert legen. Veröffentlicht werden die Sustainability Factsheets über die DGAP-Plattform und CSR-News.

 

Bei der Roadshow erläuterte akzente-Geschäftsführerin Sabine Braun nicht nur das neue Angebot, sondern führte umfassend in das Thema Nachhaltigkeit, CSR und Reporting sowie die aktuellen Entwicklungen ein. Offene Ohren gab es dafür allenthalben. Denn auch bei den IR-Managern, zumindest der größeren Unternehmen, ist das Thema Nachhaltigkeit nicht unbekannt und wird in der eigenen Arbeit zunehmend wichtiger. Ein Link ergab sich zu den Ausführungen von Dr. Timo Holzborn von der Kanzlei Heisse, Kursawe, Eversheds, der die neuesten kapitalmarktrelevanten Regulierungen vorstellte, wozu das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) zählt. Indem es als Maßstab den nachhaltigen Unternehmenserfolg nennt, zielt es zwar vor allem auf eine mehrjährige Betrachtung ab, ist aber auch ein Einfallstor für alternative Bemessungsfaktoren.

 

Vortrag „Nachhaltigkeitsreporting: Factsheets für Einsteiger und Fortgeschrittene" (pdf, ca. 1,64 MB)

 


September 2010: Stakeholder Relationship Management in Deutschland

 

Den Status quo des Stakeholder Relationship Managements in Deutchland fasst eine Studie von akzente und dem Institute 4 Sustainability zusammen, die im September auf der 4th International Conference on CSR an der Humboldt Universität in Berlin vorgestellt wurde. Das Ergebnis: Deutsche Unternehmen führen den Dialog mit Stakeholdern vorwiegend aus Akzeptanzgründen: 75 Prozent geben als Nutzen ihres Stakeholdermanagements eine positive Wirkung auf die Reputation ihres Unternehmens an; nur 30 Prozent meinten dagegen, der Austausch mit Stakeholdern habe zu Änderungen im operativen Geschäft geführt.

 

Die Studie zeigt auch, dass diese Zielrichtung und die bisher dominierende Form des sporadischen und singulären Stakeholderaustauschs nicht mehr lange tragen wird. Deutlich wird, dass es in den kommenden zwei Jahren nicht mehr so sehr zivilgesellschaftliche Organisationen sein werden, mit denen sich die Unternehmen zu Nachhaltigkeitsthemen austauschen, sondern vor allem Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter. Diejenigen, die in den Unternehmen bisher für den Stakeholderdialog zuständig sind, haben aber in den meisten Fällen keinen direkten Zugang zu diesen Anspruchsgruppen. Deswegen bedarf es eines systematischeren Stakeholder Relationship Managements, das auf vorhandenen Instrumenten aufbaut und das Nachhaltigkeitswissen unterschiedlicher Stakeholder zusammenbringt.

 

Download Studie Stakeholder Relationship Management (pdf, ca. 337 kB)

 

 Top

 


Artikel zum Carbon Footprint im Umweltmagazin

August 2010: Carbon Footprint als Wettbewerbsfaktor

 

In einem aktuellen Beitrag für das „UmweltMagazin, Juli–August 2010” beschreibt Dr. Ralf Weiß am Beispiel der Transport- und Logistikbranche die zunehmende Bedeutung des Carbon Footprint im Wettbewerb: „Immer häufiger fragen Kunden nach Klimaschutz und die Klimabilanz wird zum relevanten Kriterium bei der Wahl des Zulieferers. Dies gilt auch für die Logistikbranche, in der Klimaschutz und der CO2-Fußabdruck untrennbar mit dem Trend zu grüner Logistik verbunden sind. Vorreiter beschäftigen sich mit der aktiven Gestaltung der Lieferkette und bieten bereits grüne oder klimaneutrale Produkte an.”

 

Download Artikel „Carbon Footprint wird zum Wettbewerbs-faktor”, Umweltmagazin, 07–08/2010, S. 48–50 (pdf, 1,8 MB)

 


Juli 2010: akzente auf Reise

 

Nach Essen führte unser Betriebsausflug, den wir Ende Juni gemeinsam mit unserer Schwestergesellschaft sustainable unternommen haben. Nicht nur die Kulturhauptstadt lockte ...

 

Da wir so oft beruflich im Ruhrgebiet sind, wollten wir es nun endlich auch mal näher kennenlernen. Um das gründlich zu tun, waren wir nicht nur auf Zeche Zollverein, sondern auch „unter Tage”: Der Besuch auf der Zeche Prosper Haniel, den wir Evonik verdanken, bleibt unvergesslich. Und unser mit dem Betriebsausflug verknüpfter Strategieworkshop profitierte von dem „ganzheitlichen” Kulturerlebnis mindestens ebenso sehr wie von der einmaligen Fußballbegeisterung im Ruhrpott, die wir nebenbei auch noch hautnah miterleben konnten.

 

Kurz vor unserem Start nach Essen erhielten wir den Zuschlag für die Betreuung von CR-Reporting und -Kommunikation der MAN SE, München. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Fast zeitgleich erschien der neue Bericht der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, den wir zum 16. Mal erstellt haben. Novum dieses Mal: ein Einleger zum Supereffizienzportfolio der BSH.

 

Download des BSH-Berichts „Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft 2009”

 

 

 Top

 


Juni 2010: Neue Berichte von Bayer AG und Telefónica o2 Germany

 

Ende Mai wurden die von akzente unterstützten Nachhaltigkeitsberichte 2009 von Bayer AG bzw. von Telefónica o2 Germany veröffentlicht. Beiden gemeinsam ist, dass sie jährlich erscheinen und von Ernst & Young geprüft werden. Damit hört aber auch schon jede Gemeinsamkeit auf.

 

Der Nachhaltigkeitsbericht 2009 von Bayer, der die jüngst auf oberster Ebene abgestimmte Nachhaltigkeitsstrategie darstellt, umfasst mehr als 100 Seiten. Im ersten Teil wird neben der Strategiedarstellung über Fortschritte der Fokusprojekte des Nachhaltigkeitsprogramms (weltweite Gesundheitsversorgung, Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung und Klimaschutz) berichtet. Dem schließt sich der Leistungsbericht an, der angesichts der drei Teilkonzerne (Bayer HealthCare, Bayer CropScience und Bayer MaterialScience) sehr umfangreich ausfällt. Der Nachhaltigkeitsbericht von Bayer erfüllt GRI-Level A+, was von der GRI bestätigt wurde.

 

Bayer AG: Nachhaltigkeitsbericht 2009

 

Telefónica o2 Germany als Teil des spanischen Telefónica-Konzerns kann sich dagegen auf die Nachhaltigkeitsfragen konzentrieren, die in Deutschland besonders relevant sind. So hat man sich auch bewusst auf einen Online-Report verständigt, der dennoch eine umfassende, an den GRI-Indikatoren ausgerichtete Berichterstattung bietet. Parallel dazu informiert eine knappe und übersichtliche Broschüre über Schwerpunkte im Berichtsjahr 2009 sowie in der Nachhaltigkeitsstrategie. Hier fokussiert o2 auf die Themen Medienkompetenz und Barrierefreiheit. Zur Vertiefung dieser Themen bzw. der Anforderungen organisierte o2 gemeinsam mit UPJ einen Online-Dialog auf www.diskutiere.de. Die bei o2 aufgrund seiner Tätigkeiten und seiner gesellschaftlichen Möglichkeiten gefragte Kunden- bzw. Stakeholderorientierung ist quer durch den Online-Bericht und in der Broschüre deutlich spürbar.

 

Telefónica o2 Germany: Corporate Responsibility Report 2009

 


Mai 2010: Neue CR-Berichte von RWE und HVB

 

Betreut von akzente erschienen Ende April/Anfang Mai pünktlich die CR-Berichte von RWE und HypoVereinsbank (HVB). Trotz ähnlichem Erscheinungstermin unterscheidet die beiden Berichte viel und nicht nur der Umfang: RWE veröffentlich bis heute zu seiner Hauptversammlung alle zwei Jahre einen klassischen Nachhaltigkeitsbericht mit rund 90 Seiten, der unter den Jahren durch einen knappen Statusbericht und umfassende sowie stetig aktualisierte Informationen auf der Website ergänzt wird. Die GRI-Leitlinien setzt RWE umfassend um (Level: A – self declared), auch mit einer zusätzlichen GRI-Bilanz im Internet. Die Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer erfolgte für den Bericht 2009 erstmals nach dem Standard AA 1000. Weiteres Novum im RWE Bericht 2009 ist die Hinterlegung der zehn Handlungsfelder der CR-Strategie, die bereits im letzten Bericht vorgestellt worden waren, mit Leistungskennzahlen.

 

Anders gestaltet sich das Thema CR-Reporting und -Kommunikation bei der HVB: Als Teil der UnicreditGroup, die einen umfassenden Konzern-Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, kann sich die HVB auf eine knappe Broschüre mit 24 Seiten beschränken. Ziel ist hier vor allem die kunden- und mitarbeiterorientierte Darstellung der Themen und Aktivitäten. In diesem Jahr sollte die Broschüre rechtzeitig zum Ökumenischen Kirchentag vorliegen, der Mitte Mai in München stattfindet und von der HVB unterstützt wird. Trotz aller Kürze umfasst auch die jährlich erscheinende Nachhaltigkeitsbroschüre der HVB alle Handlungsfelder des Unternehmens und stellt zentrale Kennzahlen vor. Beim Branchenrating von oekom research erreichte die HVB im vergangenen Jahr den ersten Platz unter allen Finanzdienstleistern.

 

 Top

 


März 2010: Trends in der Nachhaltigkeitsberichterstattung

 

Am 18. März 2010 fand in Hannover die Veranstaltung zum Ranking der Nachhaltigkeitsberichte statt. Unter dem Motto „Megathema Klimawandel, Berichtspflicht, Online oder Print – Welchen Weg gehen Groß­unter­neh­men in ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung?” beleuchteten future e.V. und das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die Er­geb­nisse des Rankings und arbeiteten Trends heraus. In den Workshops und bei der Podiumsdiskussion ging es um aktuelle Fragen wie Möglichkeiten des Online-Reporting, Validität der Daten, Darstellung von Klimarisiken sowie das Für und Wider einer gesetzlichen Berichtspflicht.

 

akzente hat die wesentlichen Ergebnisse der Veranstaltung hier zum Download zusammengestellt: „Ergebnisse des IÖW/future-Workshops zum Ranking 2009” (pdf, ca. 50 kb)

 


Januar 2010: Nachhaltige Investor Relations?

 

Über die Ergebnisse der Befragung, die akzente gemeinsam mit der DVFA durchgeführt hat, berichtet Dr. Axel Klein, in der Ausgabe 1/10 des Magazins „Going Public“.

 

Klein stellt fest, dass ein „vertikales Mainstreaming“ längst stattgefunden habe. Das heißt, nahezu alle Kapital­anlage­gesellschaften bieten heute mindestens einen nachhaltig aus­gerichteten Fonds an. Was dagegen noch Zeit brauche, sei das „horizontale Mainstreaming“, das einen Nach­haltigkeitsfilter über alle Fonds und Anlageklassen lege. Dafür aber müssten auch die Investor Relations selbst sich für neue Kom­muni­kations­formen und neue Argumentationslinien öffnen.

 

Download Artikel „Nachhaltige Investor Relations?”, GoingPublic 01/2010“, S. 36-37 (PDF, 510 kb)

 

 Top