akzente Trendmonitor 2022: Wirken ist wie Wollen, nur krasser

Je bewegender die Zeiten, desto wichtiger ist es, auch einmal innezuhalten. Das machen wir zum Jahreswechsel und fragen uns: Was ist passiert, was haben wir beobachtet, was könnte daraus werden? Und so starten wir mit einem Trendmonitor in das neue Jahr. Rückblick und Ausblick machen deutlich: Der vor einem Jahr von uns prognostizierte Reset ist erfolgt, die Transformation findet statt – in Deutschland nun auch ganz offensichtlich durch eine neue Bundesregierung, die „mehr Fortschritt wagen“ will. Unser Trendmonitor widmet sich eingangs nicht von ungefähr dem Thema Wirkung: Die Zeit der Absichtserklärungen ist definitiv vorbei. Fortschritte sind nun auf allen Ebenen rasch zu machen und auch nachzuweisen.

Themenbarometer: Klimaschutz auf Platz Eins

Ein fester Bestandteil unseres jährlichen Trendmonitors ist das akzente-Themenbarometer, das Auskunft gibt, welche Themen im Kontext von Nachhaltigkeit bei Medien und Menschen besonders präsent waren. Corona haben wir aus nachvollziehbaren Gründen abermals nicht einbezogen. Das Themenranking wird zum dritten Mal in Folge angeführt vom Klimaschutz. Dieses Jahr folgt Elektromobilität auf Platz 2 (gegenüber Platz 6 im Vorjahr). Dafür fiel Digitalisierung leicht zurück.

Den größten Sprung machte das Thema Fachkräftemangel, das inzwischen alle Wirtschaftsbereiche betrifft (von Rang 17 auf 9). Der Umbau unserer Wirtschaft scheint in Gang zu kommen, was man vor allem am Aufschwung der Elektromobilität (von Rang 6 auf 2) ablesen kann. Immerhin ist die Automobilbranche in Deutschland nach wie vor tonangebend. Nun aber fehlt es hier wie allerorten an Fachkräften, um den Wandel umzusetzen.

Nach zwei Jahren Pandemie knirscht es auch mächtig im gesellschaftlichen Gebälk. Neu im Ranking – und aus dem Stand auf Rang 11 – ist daher das Thema Armut beziehungsweise soziale Ungleichheit, das mit rapide steigenden Energiekosten für Privathaushalte auch hierzulande an Brisanz gewinnt. Dass die soziale Kluft in der Pandemie weltweit stark gewachsen ist, zeigt die Nichtregierungsorganisation Oxfam in ihrem jüngst erschienenen Bericht.

Nachhaltiger Konsum hat an Stellenwert verloren

Dass das bisher so prominente Thema Nachhaltiger Konsum in den Medien an Bedeutung verlor (von Rang 5 auf 12), lässt sich aus unserer Sicht zweifach erklären: Zum einen hat sich die Diskussion vor dem Hintergrund der europäischen Sustainable Finance-Strategie und neuer Gesetze – vom deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz bis zur Nachhaltigkeitsberichtspflicht für Unternehmen – aktuell auf den regulatorischen Rahmen verlegt.

Zum anderen – und das scheint uns weitaus evidenter – ist nachhaltiger Konsum zum Mainstream geworden. Es wird nun mehr darüber geredet und geschrieben, wo es die besten veganen Burger oder die schönsten Hotels mit regionaler Küche gibt. Nachhaltigkeit als explizites Attribut tritt in den Hintergrund beziehungsweise ist nicht mehr nötig. Und das ist auch gut. Denn nur so kann die Transformation unseres Lebensstils funktionieren. Der Wunsch, nachhaltig zu leben, wird abgelöst von einer Wirklichkeit, die das nicht nur ermöglicht, sondern quasi beinhaltet.

Die Methodik hinter dem Themenbarometer

Mit dem akzente-Themenbarometer erfassen wir seit 2014 anhand einer Medienresonanzanalyse jeweils zum Jahresende, welchen Stellenwert einzelne Themen im Kontext von Nachhaltigkeit und unternehmerischer Verantwortung in der öffentlichen Diskussion hatten.

Wir messen dafür die quantitativen Nennungen der Themen – immer mit einem Bezug zu Nachhaltigkeit – in deutschsprachigen Medien anhand eigendefinierter Operatoren und plausibilisieren die Ergebnisse durch die Auswertung einer zweiten Quelle.

Die Themenrangliste ist damit ein Indikator für die öffentliche Aufmerksamkeit zu einzelnen Themen im Kontext von Nachhaltigkeit und unternehmerischer Verantwortung. Die Priorisierung kann auf Erwartungen an Unternehmen hinweisen und damit die Diskussion darüber, was die Gesellschaft als wesentlich betrachtet, unterstützen.

Hinweise

Der akzente Trendmonitor Nachhaltigkeit ist sozusagen die erste Ausgabe unseres Politikmonitors (hier geht’s zur Newsletteranmeldung). Damit analysieren wir, welche Themen das vergangene Jahr dominierten, und zeigen die für CSR- und Nachhaltigkeitsexperten wichtigen Trends und Entwicklungen auf.

Für Rückfragen zum Themenbarometer wenden Sie sich bitte an Philipp Hofmann, akzente kommunikation und beratung GmbH, philipp.hofmann@akzente.de

ESG-Ratings – Fluch oder Segen?

ESG-Ratings als Maßstab für interne und externe Stakeholder

Mittlerweile sind ESG-Ratings ein fester Bestandteil der Nachhaltigkeitsarbeit in Unternehmen geworden. Große Kapitalmarktunternehmen ohnehin, aber auch familiengeführte Mittelständler haben die Orientierungsfunktion der Ratings für sich entdeckt. Denn diese liefern greifbare Indikatoren, um ihre Leistung bei Themen in Bezug auf Umwelt (Environment), Soziales (Social) oder Unternehmensführung (Governance) zu messen und zu vergleichen. Sie dienen als Kompass, um beispielsweise die eigene Nachhaltigkeitsstrategie und -Governance auszurichten.

Investoren nutzen die den Ratings zugrunde liegenden Daten, um Ertrags- oder Risikohebel im Kontext von Nachhaltigkeit in ihre Allokationsmodelle einfließen zu lassen. So tragen Ratings dazu bei, Kapitalströme in nachhaltige Unternehmen zu lenken oder von „braunen“ Unternehmen abzuziehen. Damit sind sie ein entscheidendes Werkzeug für Sustainable Finance.

Der Markt für nachhaltige Geldanlagen wächst

ESG-Rating-Agenturen sind wegen der besseren Datenverfügbarkeit auf börsennotierte Unternehmen ausgerichtet. Die Leistungsindikatoren, die Rating-Agenturen erfassen und konsolidieren, liefern wichtige Kriterien für die Ausgestaltung der Portfolios – von Retail-Investoren bis hin zu den größten Vermögensverwaltern der Welt. Dabei unterscheiden sich nachhaltige von traditionellen Anlagestrategien – beispielsweise indem erstere risikominimierende Eigenschaften oder Umsatzpotenziale von Nachhaltigkeit einpreisen. Solche Anlagekonzepte sind längst fester Bestandteil des Kapitalmarkts. Ob durch Positiv- oder Negativ-Screening oder die allgemeine Berücksichtigung von ESG-Daten in einer Risikoanalyse: Der Markt für nachhaltige Geldanlagen wächst stark und ist längst keine Nische mehr. Bloomberg schätzt, dass ESG-Anlagen bis 2025 den Wert von 53 Billionen US-Dollar übersteigen und damit ein Drittel der gesamten verwalteten Vermögenswerte („Assets“) ausmachen werden.

Für den Mittelstand relevant

Dabei werden ESG-Ratings nicht nur für börsennotierte Firmen, sondern auch für den privaten Mittelstand immer relevanter. Denn Mittelstandsbanken verwenden ESG-Ratings zunehmend, um die Kreditwürdigkeit ihrer Debitoren zu prüfen und Kredite zu qualifizieren. Zum einen, weil Banken so ihr Image gegenüber Kunden und Investoren pflegen können. Zum anderen sind laut Bain & Company die Kreditrisiken nachhaltiger Unternehmen niedriger – was wiederum zu geringeren Risikokosten führt. Im Ergebnis bieten sie zunehmend Finanzprodukte an, deren Konditionen – positiv, wie negativ – von der ESG-Rating-Performance abhängen. Allein der Markt für sogenannte „ESG-linked Loans“ ist nach Berechnungen von Bloomberg in Europa letztes Jahr um 80 Prozent auf 156 Milliarden Euro gewachsen. Der Vorteil für Unternehmen ist, dass sie durch niedrigere Prozentpunkte bei einer bestimmten Nachhaltigkeitsleistung bares Geld sparen. Und Investoren partizipieren an niedrigeren Risiken und/oder der nachhaltigeren Ausrichtung des finanzierten Unternehmens.

Kein Rating gleicht dem anderen

So sehr Ratings die Orientierung für alle Beteiligten verbessern, ist ein Vergleich oft nur mit Blick auf das jeweilige Rating sinnvoll. Durch unterschiedliche Methoden (vgl. Blog-Beitrag ESG-Ratings im Aufschwung) entstehen zum Teil deutliche Divergenzen. Dafür gibt es drei Gründe: Erstens bewerten Rating-Agenturen die Kriterien unterschiedlich. So wurde zum Beispiel im Rahmen einer MIT-Studie ermittelt, dass Ratingagenturen bereits bei einfachen Informationen wie einer UN Global Compact Mitgliedschaft zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Zweitens divergieren ESG-Ratings, weil Agenturen die verschiedenen ESG-Themen in unterschiedlicher Breite und Tiefe berücksichtigen. Drittens gewichten Rating-Agenturen ESG-Themen unterschiedlich. So stuft eine Rating-Agentur möglicherweise bestimmte Umweltthemen höher als andere ein.

Die Abweichungen ergeben sich u.a. aus der unterschiedlichen Stakeholder-Orientierung der Agenturen und ihren historisch gewachsenen Modellen. Es ist zudem herausfordernd, länderspezifische oder regulatorische Umstände angemessen zu berücksichtigen. Bei einem deutschen Unternehmen wird ggf. die Größe des Aufsichtsrats bemängelt oder dass keine Mitarbeiterbeteiligung möglich ist, obwohl bzw. weil das Unternehmen in Stiftungshand liegt.

Ansätze für ein ESG-Rating-Management

Für Unternehmen ergibt sich damit die Frage, welche Ratings sie für welche Zwecke nutzen möchten.  Welche Ziele sollen mit der Verbesserung erreicht werden? Soll das Nachhaltigkeits-Reporting und das Rating-Ergebnis möglichst effektiv auf eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie einzahlen? Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Kunden, haben sich in den letzten Jahren drei verschiedene Ansätze für den Umgang mit ESG-Ratings herausgebildet.

Minimalist

In vielen Fällen können Unternehmen ihre ESG-Rating-Performance bereits mit minimalem Aufwand und kurzfristig steigern. Das gilt insbesondere für solche, die verschiedene Nachhaltigkeitsthemen aktiv vorantreiben. Vorhandene, aber noch nicht veröffentlichte Informationen oder Dokumente werden ergänzend kommuniziert und das Transparenzniveau gezielt gehoben. Dies kann im Rahmen der jährlichen Datenerfassung für den Nachhaltigkeitsbericht erfolgen oder davon losgelöst.

Advanced

Eine fundierte Auswertung der gewählten Ratings erlaubt nicht nur oben genannte „Quick-wins“, sondern auch das Ableiten von notwendigen Maßnahmen, um das Rating darüber hinaus zu verbessern. Kurz- bis langfristige Handlungsempfehlungen werden priorisiert und ggf. im Rahmen des Nachhaltigkeitsmanagements umgesetzt. Hier ist es bereits ratsam, den Dialog mit der ESG-Rating-Agentur zu suchen, um Ratinganforderungen und mögliche Interpretationsfragen besser zu verstehen.

Expert

Größeren Aufwand erfordert eine ESG-Rating-Strategie, die dann allerdings den Anforderungen interner und externer Stakeholder Rechnung trägt und Ratings als Mittel für bestimmte Zwecke begreift. Sie dienen dann der eigenen Positionierung, im Zusammenspiel mit zielgruppengerechten Kommunikationsformaten wie ESG-Reports, -Fact Sheets oder einem Sustainable Finance Framework. Ratings werden für günstigere Re-/Finanzierungsinstrumente sowie als Maßstab der eigenen Nachhaltigkeitsperformance eingesetzt.

Ob als Minimalist oder Expert – viele Unternehmen werden sich intensiver mit dem Potenzial von ESG-Ratings auseinandersetzen: Als Datenquelle für Investoren, um die Unternehmenskommunikation zu stärken oder die Nachhaltigkeitsarbeit im Unternehmen zu steuern.

Ausblick

Als wesentlicher Bestandteil des „European Green Deals“ beginnt in diesem Jahr in Teilen die Berichtspflicht zu Angaben der EU-Taxonomie – und damit gewissermaßen ein weiterer Ratingmechanismus. Er sieht vor, dass Unternehmen u.a. den prozentualen Anteil ihrer nachhaltigen Umsätze offenlegen. So entsteht ein de-facto Rating, durch das Vermögensverwalter ihre Anlagen steuern, Banken Kreditkonditionen bestimmen und Unternehmen finanzielle Accountability gewährleisten können.

Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Blog-Beitrag Taxonomie: Maßstab für Nachhaltigkeit.


Titelbild: Dan Asaki | Unsplash

Nachhaltige Events im Januar 2022

Neues Jahr, neue Bundesregierung, neue Veranstaltungen: Auch im Jahr 2022 versorgen wir Sie wieder mit einer Auswahl interessanter Veranstaltungen rund um Nachhaltigkeit und Wirtschaft.

BMUV-Agrarkongress 2022 | Umwelt und Landwirtschaft im Aufbruch – Die Zukunft jetzt auf den Weg bringen | 18.01.2022

Im neuen Koalitionsvertrag steht es schwarz auf weiß: „Unser Ziel ist eine nachhaltige, zukunftsfähige Landwirtschaft, in der die Bäuerinnen und Bauern ökonomisch tragfähig wirtschaften können und die Umwelt, Tieren und Klima gerecht wird“. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es guter Planung und Umsetzung. Die Pläne der neuen Koalition werden beim diesjährigen Agrarkongress des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz präsentiert und diskutiert. So werden Redner:innen wie Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir ihre Überlegungen für eine nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft vorstellen. Aber auch Vertreter:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft bekommen den nötigen Raum, um ihre Empfehlungen und Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Wer darüber mehr erfahren und mitdiskutieren will, kann sich bis zum 17.01.22 anmelden – die Veranstaltung findet online statt und ist kostenlos.

Zum vollständigen Programm und Anmeldeformular gelangen Sie hier.


UN Global Compact | Communication on Progress: 2022 Early Adopter Programme Q&A Session | 19.01.2022

Alle Unternehmen, die am United Nations Global Compact teilnehmen, sind verpflichtet, jährlich über ihren Fortschritt bei der Umsetzung der 10 Prinzipien zu berichten (CoP – Communication on Progress). Zur Stärkung der Transparenz und besseren Messbarkeit der Fortschritte, wird die CoP-Berichterstattung aktuell überarbeitet. Die größte Änderung wird wohl darin bestehen, dass zur Einreichung der Fortschrittsmitteilung die Veröffentlichung eines PDF-Berichtes zukünftig nicht mehr genügt, sondern ein standardisierter Fragebogen auszufüllen ist. Zu diesem Zwecke wird der UN Global Compact im Jahr 2023 eine neue „Communication on Progress Platform” einführen. Um die neue Plattform bereits in diesem Jahr zu testen und sich damit vertraut zu machen, besteht für Unternehmen die Möglichkeit einer Teilnahme am Early Adopter Programm. Sie sind interessiert, möchten Einzelheiten über das Programm, die Vorteile einer Anmeldung und die Teilnahmeberechtigungen erfahren? Dann bietet die kostenfreie und online stattfindende Q&A Session den passenden Rahmen für all Ihre Fragen.

Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung gibt es hier.


econsense | Sustainability Year 2022 – Kompaktes Update für Unternehmen | 20.01.2022

Nachdem das vergangene Jahr von vielen regulatorischen Entwicklungen (Stichwort Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, Corporate Sustainability Reporting Directive) gezeichnet wurde, scheint es ein guter Vorsatz zu sein, sich bereits Anfang des neuen Jahres mit den bevorstehenden politischen Vorhaben, Terminen und Entwicklungen auseinanderzusetzen. Das Event von econsense, dem Nachhaltigkeitsnetzwerk der deutschen Wirtschaft, informiert über die wesentlichen Herausforderungen, die den Nachhaltigkeitsbereich im Jahr 2022 beschäftigen werden. Der Fokus liegt hierbei stets auf der praktischen Umsetzung von Nachhaltigkeit in Unternehmen. Die Veranstaltung findet online statt und ist kostenlos.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.


Bundesverband BioEnergie e.V.| 19. Internationaler Fachkongress für erneuerbare Mobilität „Kraftstoffe der Zukunft“ | 24.01.-28.01.2022

Der Internationale Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft“, organisiert vom Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE), stellt als Leitveranstaltung der europäischen Biokraftstoffbranche ein wichtiges Diskussionsforum für die deutsche, europäische und internationale Entwicklung erneuerbarer Mobilität dar. Gemäß dem Motto „Kraftstoffe der Zukunft 2022 – Navigator für nachhaltige Mobilität“ begrüßt der Internationale Fachkongress nationale und internationale Teilnehmer:innen aus Industrie, Politik, Wissenschaft und Forschung. Das Ziel des Fachkongresses besteht darin, die Teilnehmer:innen über den aktuellen Sachstand der vielfältigen Gesetzesinitiativen aufzuklären, entsprechende Handlungsempfehlungen zu diskutieren, aktuelle Marktentwicklungen und Projektbeispiele vorzustellen sowie Raum für Erfahrungsaustausch zu bieten. Die Anmeldegebühren starten ab 70 Euro.

Das vollständige Programm und der Link zur Anmeldung sind hier abrufbar.


Rat für Nachhaltige Entwicklung | Klimaneutralität: Was jetzt zu tun ist | 02.02.2022

Um das Klima zu stabilisieren und die Erde als bewohnbaren Planeten zu erhalten, muss bis spätestens im Jahr 2050 globale Klimaneutralität erreicht werden. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat im letzten Sommer gemeinsam mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina ein Positionspapier veröffentlicht, das konkrete Handlungsoptionen darlegt, um die formulierten Klimaziele zu erreichen. Nun sollen in der RNE-Veranstaltungsreihe „Reihe N – der Nachhaltigkeitsdialog“ diese Handlungsoptionen mit Vertreter:innen der neuen Regierungskoalition, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft diskutiert und die nächsten Umsetzungsschritte für effektiven Klimaschutz erörtert werden. Die Veranstaltung ist digital und kostenlos.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es hier.


Foto: Yana Petkova | Unsplash