DPRG-Jahresauftakt 2019: Kommunikation braucht Haltung!

akzente beim Jahresauftakttreffen der DPRG-Arbeitskreise in Berlin

„Kommunikation braucht Haltung – Kommunikatoren als Mutmacher und Lotsen“ – unter diesem Dachthema stand der diesjährige Jahresauftakt der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) in Berlin. Wir von akzente waren live dabei und teilten unsere langjährige Erfahrung aus der Nachhaltigkeitskommunikation in einem der elf stattfindenden Arbeitskreise. Unser Fazit: Haltung zeigen wird immer wichtiger, gerade für Unternehmen, die einen weitreichenden Einfluss auf die Gesellschaft haben.

Was kann Unternehmenskommunikation von der Nachhaltigkeitskommunikation lernen?

Diese und andere Fragen diskutierte akzente-Beraterin Jane Ehlers (rechts im Bild), zusammen mit Mareen Walus, CSR-Managerin bei Scout 24 (mitte), unter der Moderation von Prof. Dr. Riccardo Wagern der Hochschule Macromedia (links) im Arbeitskreis „CSR-Kommunikation“. Die Session befasste sich unter anderem mit den ethischen Anforderungen an PR und Unternehmenskommunikation und reflektierte den Deutschen Kommunikationskodex kritisch. Der Blick auf Nachhaltigkeitskommunikation und -berichterstattung und der Vergleich mit den dort relevanten Leitlinien und Kodizes lieferte Impulse für eine Weiterentwicklung des Kommunikationskodex.

Top-Management-Präsenz auf Social Media?

“Muss”, wer ein Unternehmen führt, auch in sozialen Medien eine Meinungsführer/in sein, oder sollten die Menschen an der Spitze der Hierarchie eher im Hintergrund agieren? Diese Frage wurde am Nachmittag im Arbeitskreis „Digitale Transformation“ lebhaft im Fishbowl-Format mit Unternehmensvertretern (TUI, PHILIPS, Microsoft) und Kommunikationsexperten (Cellular GmbH, Welt) diskutiert. Für eine aktive Nutzung von Social-Media-Kanälen durch CEOs spräche 1. Nähe zu den Mitarbeitern aufzubauen, 2. Markenaufbau zu betreiben und 3. Investoren zu erreichen. Auch um neuen Nachwuchs zu gewinnen sei Social-Media-Präsenz von Seiten der Geschäftsführung unerlässlich. Dennoch zeigen sich Unternehmen eher zurückhaltend, ihre politische Meinung auf Social Media Preis zu geben – zu groß ist die Angst vor Gegenwehr.

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